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PAPAHUNE / KONSTRUKTION NACH KÖRPERBEWEGUNG

Wir ergänzen nicht nur Verschlüsse. Wir gestalten Bewegungsfreiheit.

Drei Entwicklungslinien für adaptive Kleidung: Komfort im Sitzen, leichterer Zugang und Schnitte für unterstütztes Anziehen. Erst die Anatomie, dann Schnitt und Material, zuletzt der Verschluss.

ŁÓDŹ · ENTWICKLUNG → MUSTER → FREIGABE → FERTIGUNG

Beispielbild eines Bekleidungsateliers mit Schnittentwicklungsunterlagen und Schneiderpuppe

01 / KONSTRUKTION ZÄHLT

Drei Lösungen. Drei verschiedene Bedürfnisse.

Nicht ein einziges Kleidungsstück für alle, sondern Konstruktion nach Körperhaltung und Anziehroutine.

Beispielbild einer älteren Person im Rollstuhl mit Alltagshose
BEISPIELFOTO · KEIN PRODUKTPROTOTYP
01 / LANGES SITZEN

Seated Comfort

Hosen für gebeugte Hüften und Knie.

Erhöhter hinterer Bund, weniger überschüssiger Stoff vorn, angepasster Schritt und weicher Bund. Keine dicken Nähte oder harten Elemente in belasteten Sitzbereichen.

Wo Bewegungsraum nötig istHüfte · Gesäß · Knie

Prüfen: Bunddruck, Stofffalten, Rückenabdeckung, Sitzen und Transfers.

Beispielbild älterer Personen in Alltagskleidung; kein PAPAHUNE-Prototyp
BEISPIELFOTO · KEIN PRODUKTPROTOTYP
02 / LEICHTERER ZUGANG

Easy Access

Eine funktional öffnende Hosennaht.

Eine längere Öffnung an der Außenseite des Beins mit Schutzleiste und gut greifbarem Zipper. Die Länge richtet sich nach Beweglichkeit, Orthesen und Anziehweise.

Wo Zugang nötig istFuß · Wade · Beinaußenseite

Prüfen: Anziehablauf, Erreichbarkeit, Griffkraft und Druck beim Sitzen.

Beispielbild einer älteren Person, die beim Anziehen unterstützt wird; kein PAPAHUNE-Prototyp
BEISPIELFOTO · KEIN PRODUKTPROTOTYP
03 / ANZIEHEN MIT HILFE

Assisted Motion

Oberteile mit geringerer Schulterbewegung.

Sorgfältig platzierte Rücken- oder Schulteröffnung statt enger Kopföffnung, mit weichem Ärmel und mehr Weite an Schulterblättern. Überlappungen wahren die Privatsphäre.

Wo Öffnungen sinnvoll sindSchulter · Achsel · oberer Rücken

Prüfen: Bewegungsumfang, Hautkontakt, Rückenabdeckung und Komfort.

02 / MATERIALERGONOMIE

Elastizität wird nicht überall gebraucht.

Drei Werkzeuge erfüllen unterschiedliche Aufgaben — je nach Körperfunktion.

01 · Schnittgeometrie

Bundhöhe, Schrittform, Rückenweite und Ärmel ändern, bevor Stretch-Einsätze ergänzt werden.

02 · Kontrollierte Dehnung

Material soll in Bewegungsrichtung nachgeben und nach Belastung in seine Form zurückkehren.

03 · Funktionale Öffnung

Reißverschluss oder Überlappung sollte einen schwierigen Bewegungsablauf ersetzen.

03 / VOM KONZEPT ZUM PROTOTYP

Erst am Körper prüfen. Dann das Produkt präsentieren.

  1. 01 /

    Haltung und Bewegung

    Sitzen, Kniebeugen, Greifen, Armhebung und Transfers.

  2. 02 /

    Anziehen und Bedienung

    Mit einer Hand oder mit Hilfe, im natürlichen Ablauf.

  3. 03 /

    Hautkontakt und Haltbarkeit

    Nähte, Druck, Reibung, Waschen und Formstabilität.

B2B / PRACTICAL PLANNING

Konkrete Grundlagen vor der Anfrage

Eine Zusammenarbeit beginnt besser mit transparenten Rahmenbedingungen als mit einem unbestimmten Kontaktformular.

01

Fertigungsbasis

Praxis in Schnittentwicklung und Konfektion in Łódź, Polen. Fertigungsweg, Kapazität und Produktreife werden für jedes Vorhaben geklärt.

02

Orientierende Mindestmenge

Als Ausgangspunkt für die Machbarkeitsprüfung können ca. 100 Stück pro Modell und Farbe dienen. Dies ist keine zugesagte MOQ: Stoffmengen, Schnitt, Größen und Verarbeitung können eine andere Mindestmenge erfordern.

03

Kostenpflichtiges Muster

Erst technische Prüfung, dann ein gesondert kalkulierter Prototyp mit festgelegtem Umfang für Material, Maße und Bewertung. Weitere Musterrunden werden vorher vereinbart.

04

Zeitliche Orientierung

Reine Planungsbeispiele: ungefähr 3–6 Wochen für ein erstes Muster und 8–12 Wochen für die Fertigung nach Musterfreigabe und gesichertem Material. Keine reservierte Kapazität und keine verbindliche Lieferzusage.

05

Private / White Label

Entwicklung unter Eigenmarke und unmarkierte Lieferung können geprüft werden. Branding, Etiketten, Verpackung, Schnittrechte und Leistungsumfang gehören in das schriftliche Angebot.

06

Größen und Anpassungen

Der Größenlauf wird pro Modell festgelegt. Wir können Gradierung, Bundhöhe im Sitzen, Längen, Erreichbarkeit und Öffnungsrichtung prüfen – ohne pauschale Passformzusage.

Unverbindliche Planungsdaten. Verbindliche Bedingungen nur nach schriftlicher Bestätigung.

CUT–AND–SEW / CHECKPOINTS

Fertigung braucht klare Freigabeschritte

  1. 01

    Funktionale Aufgabenstellung

    Alltagsablauf, Beweglichkeit, gewünschten Verschluss und Pflegeanforderungen beschreiben. Selbstständiges Anziehen, Hilfe und Sitzen sind verschiedene Szenarien.

  2. 02

    Konstruktion und Muster

    Maße, Stoff, Verschluss und Musterumfang abstimmen. Den Prototyp unter den vorgesehenen Anziehbedingungen prüfen – nicht nur am Bügel.

  3. 03

    Freigabe vor der Serie

    Änderungen, Größenstaffel, Qualitätsprüfungen, Mindestmenge und Terminplan dokumentieren. Ohne Musterfreigabe gibt es keine Serienfreigabe.

Woran sich reale Entwicklung nachweisen lässt

Illustrative Lifestyle-Fotos sind kein Beleg für fertige adaptive Modelle. Aussagekräftig sind reale Muster, Detailfotos der Konstruktion, Maßtabellen, Prüfmerkmale und ein dokumentierter Fertigungsumfang. Das kann im Rahmen einer konkreten Anfrage vereinbart werden.

Was wir nicht zusichern

Keine medizinische Beurteilung, Heilwirkung oder universelle Eignung. Keine pauschale Lagerverfügbarkeit, Passformgarantie, feste Lieferfrist oder Zusage für einen neuen Verschluss vor technischer Prüfung und Musterfreigabe. Richtmengen und Planungszeiten sind unverbindlich.

PAPAHUNE / NEXT STEP

Der risikoarme erste Schritt

Senden Sie eine Modellidee mit Nutzersituation, voraussichtlicher Menge, Größen und Wunschtermin. Nach der Machbarkeitsprüfung kann ein klar kalkuliertes, kostenpflichtiges Musterangebot folgen – bevor Sie eine Serienbestellung erwägen.

Muster- oder Fertigungsanfrage stellen →